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Können Haustiere wie Katzen und Hunde SARS-CoV-2 auf den Menschen übertragen?

Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control und der WHO). Bei der Covid-19-Pandemie ist die Übertragung von Mensch zu Mensch ausschlaggebend für die Verbreitung.

Der Kontakt gesunder Personen zu Haustieren muss nach den derzeitig verfügbaren Informationen aus Sicht des Friedrich-Loeffler-Instituts nicht eingeschränkt werden. Allerdings ist es als allgemeine Vorsichtsmaßnahme immer ratsam, grundlegende Prinzipien der Hygiene zu beachten, wenn man mit Tieren in Kontakt kommt (z. B. Hände gründlich mit Seife waschen).

Können sich Haustiere bei infizierten Personen anstecken?

Dies ist je nach Tierart nicht komplett auszuschließen. Allerdings bedeutet eine mögliche Infektion von Haustieren nicht automatisch, dass sich das Virus in den Tieren vermehren kann und von ihnen auch wieder ausgeschieden wird (mit z.B. Nasensekret, Hustenauswurf oder Kot). Mit SARS-CoV-2 infizierte Personen, insbesondere diejenigen mit Krankheitssymptomen, können große Virusmengen über Nase und Mund ausscheiden (Tröpfcheninfektion). Es ist davon auszugehen, dass ihre Umgebung entsprechend mit Virus belastet ist, auch bei Einhaltung von grundlegenden Hygieneregeln (in die Armbeuge niesen und husten, Hände waschen, Oberflächen reinigen). Daher sollten infizierte Personen gerade beim Kontakt zu ihren Haustieren besonders auf Hygiene achten, engen Kontakt möglichst vermeiden, die Tiere nicht anhusten oder anniesen und sich von den Tieren nicht durchs Gesicht lecken lassen.

Quelle: Friedrich-Loeffler-Institut Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Aktivitäten außerhalb der Projektgruppenarbeit 2019

Viele Anrufe erreichen uns von besorgten, tierliebenden Bürgern, weil Wildtiere in Not geraten sind. Durch unsere langjährige Erfahrung können wir Hinweise zur Hilfe oder Rettung der Tiere geben, oder an die entsprechenden spezialisierten Fachgruppen z.B. Eichhörnchen/Igelhilfe weiterleiten. Wildtiere werden vom Naturschutzbund ausgewildert.

Wenn bei Stockenten die Küken geschlüpft und getrocknet sind, sollten sie so schnell wie möglich an ein größeres Gewässer gelangen. Das wollte auch die Stockentenmutter im Wedding mit ihren Jungenten, aber da war die stark befahrende Hauptstrasse. Die Polizei wurde um Hilfe gebeten und die Entenfamilie konnte unfallfrei die Strasse überqueren, um an ihr Ziel zu gelangen. Wieder half die Polizei, aber diesmal auf dem Wasser, sie rettete einen Schwan, der an einer Angelschnur fest hing.

Ca. 10 Fledermäuse haben sich bei einem Mieter in einer Dachgeschosswohnung einquartiert, zur Klärung informierten wir den Sachkundigen für Fledermäuse

In Brandenburg wurde ein Baum gefällt auf dem ein Eichhörnchen in ihrer Kobel die Jungen aufzog, die untere Naturschutzbehörde wurde in Kenntnis gesetzt.

Eine dem Verein bekannte Tierschützerin, hatte viele kranke, verletzte und schwache Stadttauben aufgenommen, tierärztlich behandeln lassen und nach Genesung wieder ausgewildert.

Ein am Bein verletzter Igel wurde vom Tierarzt behandelt, nach dem die Wunde verheilt war, konnte er in sein Gebiet frei gelassen werden.

Demo gegen Tierquälerei in unseren Zirkussen

Am 14. Dezember 2019 demonstrierten wir mit mehreren Tierschutzorganisationen in Berlin Hohenschönhausen gegen den "Weihnachtszirkus" Williams. Wir fordern ein Wildtierverbot in Zirkussen. Immer wieder beklagen wir die langen Transporte, die zu engen Käfige und die atypischen "Kunststücke " die mit quälenden Methoden eingeübt werden. 

Unser verwildertes Haustier: Die Stadttaube

Unsere Stadttauben sind die eigentlichen Nachkommen der Haustauben und Brieftauben. Diese wiederum hat der  Mensch vor vielen Jahrtausenden aus der Stammform, der so genannten Felsentauben gezüchtet. Die Domestikation der Felsentaube fand bereits 5000 vor Chr. in Ägypten statt. Sie diente als Fleisch-, Eier- und Düngerlieferant. Durch Zucht wurde später aus der zwei mal im Jahr brütenden Felsentaube ein Haustier, was ganzjährig Eier legt. Tauben sind zudem standorttreu, weswegen sie später als Nachrichtenüberbringer benutzt wurden. Heute werden sie weiterhin zu einem anderen Zweck gezüchtet, man nennt es „Taubensport“. Bei diesen Wettbewerben treffen Taubenzüchter zusammen um ihre Tauben gegeneinander antreten zu lassen. Mehrere hundert Kilometer vom Heimatschlag entfernt werden sie freigelassen. Und so macht sich jede Taube, angetrieben vom Bedürfnis zum Heimatschlag und zum Partner zurückzukehren, im Höchsttempo auf den Weg nach Hause. Einige von ihnen verenden durch Schwäche oder schließen sich einem Taubenschwarm in der Stadt an. So bilden entflogene, ausgesetzte oder einfach auf dem Heimweg verloren gegangene Tauben den Grundstock für die Population der Stadttaube. Das Nahrungsangebot in der Stadt ist zu knapp und vor allem alles andere als artgerecht. Tauben sind nämlich Körnerfresser (artgerechtes Futter: Weizen, Mais, Gerste etc.). Das findet die Taube nicht einfach auf der Straße, sie ernährt sich notgedrungen von Pizzaresten, Pommes, Brotkrümeln, Erbrochenem…usw. All das führt zu Durchfall, starkem Untergewicht, struppigem Gefieder und dem Befall von Ekto- und Endoparasiten auf Grund ihres schwachen Immunsystems.

 

Was ist die Lösung?

Aufklärung und ein gewisses Maß an Hinterfragen. Die Ansteckungsgefahr durch den Kontakt zu Tauben ist nicht höher als die bei einem anderen Tier. Dies bestätigte das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz im Jahr 2001. Die Erreger sind zum größten Teil wirtsspezifisch und befallen nur Tauben.

Die Errichtung von betreuten Taubenschlägen. Um in der Stadt keine kranke, hungernde, sich jedoch stetig vermehrende Taubenpopulation zu haben braucht man eine nachhaltige Lösung. Massentötungen, Vergiftungen, Fütterungsverbote und Vergrämen sind dabei weder tierschutzgerecht noch wirklich wirksam. Durch die Errichtung von betreuten Taubenschlägen in der Nähe der Brennpunkte in der Stadt, also dort wo die Population der Tauben besonders hoch ist (Bahnhöfe, Brücken etc.), kann das „Taubenproblem“ nachhaltig gelöst werden. Dort bekommen die Tiere artgerechtes Futter und die Eier werden durch Attrappen ausgetauscht. Das dieses Konzept eine hohe Erfolgsquote hat beweist die Stadt Augsburg, die es seit dem 01. Januar 2017 anwendet (Augsburger Modell).

Aufnahme von Wildtieren im Jahre 2018

Der Schwerpunkt der Notanrufe ist die Brutzeit der Wildvögel. Meistens sind sie zu früh ausgeflogen oder die Eltern werden bei der Aufzucht gestört.

Nicht alle Tiere sollten gleich mitgenommen werden. Eine Grundkenntnis der Arten ist erforderlich. Tierliebe allein reicht nicht aus. Notaufnahmen sind nur vorübergehend, Wildtiere werden vom NABU ausgewildert.

Die Wildtiere litten im Sommer 2018 sehr unter der Trockenheit.

Sechs verletzte und entkräftete Stadttauben und eine sehr geschwächte polnische „Brieftaube“ wurden tierärztlich behandelt, diese Tierärzte sind spezialisiert auf Vogelkunde. Weil die  Brieftaube beringt war, konnte man ihre polnische Herkunft bestimmen. Die meisten Züchter nehmen ihre Tiere nicht zurück, sie hat ja ihr „Ziel“ nicht erreicht.

Zwei junge noch flugunfähige Ringeltauben wurden von Elstern aus dem Nest geworfen und attackiert. Elster und Ringeltaube bauten ihre Nester zu dicht nebeneinander, wahrscheinlich waren es noch unerfahrene Vögel. Bis zum Ausfliegen wurden die Jungvögel fachgerecht versorgt. Im Mai wurde auf einem Spielplatz eine Taube gefunden, die nicht fliegen konnte. Es stellte sich heraus das es eine Zuchttaube, eine so genannte King- oder Huhntaube war, gezüchtet als flugunfähig. Sie lebt jetzt mit ihren Artgenossen in einer Freivoliere.

Betreuung von zwei jungen, schon sehr agilen, aber noch flugunfähigen Nebelkrähen, so genannten Ästlingen. Es passiert öfter, dass sie auf dem Boden landen. Normalerweise kein Problem, da die Eltern sehr lautstark und angriffslustig ihre Jungen verteidigen und sie auch füttern. Eine von den beiden jungen Nebelkrähen kam in eine tierärztliche Einrichtung da das Umfeld nicht stimmte. Das Jungtier hatte keine Unterschlupfmöglichkeiten, und befand sich in der Nähe einer stark befahrenen Strasse. Als ihr Gefieder ausgebildet war, wurde sie ausgewildert. Das andere Jungtier konnte im Brutrevier verbleiben und wurde von den Altvögeln versorgt.

Trotz Hilfe mussten ein Star, eine Singdrossel und zwei Haussperlinge eingeschläfert werden. Aus einer Kobel (Nest) stürzte ein junges Eichhörnchen, nach kurzer Zeit verstarb es vor Ort.

Ein Waschbär verirrte sich in ein noch nicht bezugsfertiges Wohnhaus, die Feuerwehr fing ihn mit einem Köcher ein und brachte ihn wieder raus in die „Freiheit“.

Auf einer Nebenstrasse in Berlin- Biesdorf wurde eine Stockente überfahren, sie führte fünf Entenküken. Eine beherzte, tierliebende Frau fing die Küken ein und brachte sie an den Müggelsee. Dort hat sie ihr Boot im Bootshaus liegen und wusste dass auf dem See eine Stockente nur ein Junges führte welches dem Alter der fünf Waisen entsprach. Da es zu solchen Adoptionen unterschiedliche Erkenntnisse gibt wurden sie über einen tagelangen Zeitraum beobachtet. Manchmal führt das Alttier die Jungen, aber adoptiert sie nicht. Das bedeutet, dass sie die Küken nicht wärmt und vor Raubsäugern schützt. In unserem genannten Fall hat die Stockentenmutter die fünf fremden Jungen angenommen.

Betäubungslose Kastration männlicher Ferkel geht weiter

Am 25. November 2018 beteiligte sich die ATH an einer Demo gegen die betäubungslose Kastration der männlichen Ferkel. Sie führte vom Brandenburger Tor bis zum Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Nachdem das Tierschutzgesetz 2013 geändert und eine fünfjährige Übergangsfrist beschlossen wurde war die betäubungslose Kastration der männlichen Ferkel nur bis 31.12.2018 erlaubt. Mit einer Mehrheit hat der Bundestag am 30.11.2018 den Beschluss gefasst, die Übergangsfrist um weitere 2 Jahre zu verlängern.

Das ist ein Verrat am Tierschutz und an den etwa 20 Millionen Ferkeln die in Deutschland jährlich ohne Betäubung kastriert werden.

Schluss mit der Tierquälerei in unseren Zirkussen

Gemeinsam demonstrierten wir mit mehreren Tierschutzorganisationen am 15.Dezember 2018 in Berlin Hohenschönhausen gegen den "Weihnachtszirkus" Williams. Wir fordern ein Wildtierverbot in Zirkussen. Immer wieder beklagen wir die langen Transporte, die zu engen Käfige und die atypischen "Kunststücke " die mit quälenden Methoden eingeübt werden. 


 

Peter Grützmacher

* 04.12.1940        +27.08.2018

 

Seit 1995 leitete Peter Grützmacher die Aktionsgemeinschaft Tierhilfe e.V. mit sehr viel Engagement .

Er entwarf und gestaltete, in Zusammenarbeit mit Mario Welzel, die halbjährlich erscheinenden Infoblätter.

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Projektgruppenleiter der Hundehilfe organisierte und betreute er Aufnahmestellen bei Familien und Einzelpersonen. Dort wurden die Tiere bis zu ihrer Vermittlung versorgt. Peter lehnte Zwinger und Boxenhaltung für Hunde ab. 

Er stand im Kontakt mit den Bezirksverordnetenversammlungen der 12 Berliner Stadtbezirke, um die Vergabe von Stellplätzen auf Öffentlichem Gelände zu verhindern, für Zirkusse, welche Wildtiere zur Schau stellen.

Er baute ein engmaschiges Netzwerk zu vielen Tierärzten, Tierhilfsorganisationen und Fachgruppen auf (z.B. Eichhörnchenhilfe, Hilfe für Tauben), in denen verwaiste, wildlebende Tierarten fachkundig aufgezogen, oder kranke und verletzte Tiere behandelt und wieder ausgewildert wurden.


 

Keine Haltung und Vorführung von Tieren wildlebender Arten in Zirkussen

Demo gegen Zirkus

Beteiligung an einer Demo gegen den Zirkus Voyage. Er führt Wildtiere, ua. Löwen, Giraffen, Zebras, Elefanten und ein Flusspferd vor.
In 17 EU-Staaten gelten bereits Verbote oder Einschränkungen für die Haltung von Wildtieren in Zirkussen. Ein landesweites Verbot in Deutschland besteht noch nicht. Trotzdem haben 90 deutsche Städte und neun von 12 Berliner Bezirke durch ihre Bezirksverordnetenversammlungen und auch durch ständiges Anfragen von uns und anderen Tierschutzvereinen ein Verbot auf öffentlichen Gelände durchgesetzt. 

Schüler sammeln für Tiere

Im Rahmen einer Veranstaltung der Grundschule Alte Feuerwache in Berlin - Niederschöneweide sammelten die Schüler der Klasse 6b für den Tierschutz. Den Erlös vom Kuchenbasar in Höhe von 150€ überreichte die Klasse am 02.02.2018 unserem Verein.
Wir bedanken uns recht herzlich bei den Schülern für die Spende und ihr Interesse den Tieren zu helfen.
 

Aufnahme von Wildtieren und Exoten im Jahre 2017

Die Notaufnahme ist nur vorübergehend. Die Wildtiere werden vom NABU ausgewildert. Bei anerkannten Terraienvereinen finden die Exoten ein neues Zuhause.
An verschiedenen Orten brüteten drei Stockenten auf Balkonen. Unter Anleitung des NABU"s wurden die Jungen mit ihrer Mutter nach ihrem Schlupf eingefangen und an das nächstliegende geeignete Gewässer ausgesetzt.
Zwei junge Ringeltauben im Dunengefieder wurden zur Aufzucht einer uns bekannten Vogelpraxis übergeben. Die Tauben waren vorher attackiert worden.
Immer wieder bekommen wir Anfragen wegen Ästlingen. Gemeint sind Jungvögel die aus dem Nest gesprungen sind und noch nicht hundertprozentig fliegen können. Bei Nebelkrähen und Haussperlingen kommt das manchmal vor. Bei Drosseln (Amseln) ist das die Regel. Ein Elternteil ist immer in der Nähe und die Jungen halten Stimmkontakt zu ihnen. Die Fütterung dauert nur Sekunden. Immer aus größerem Abstand die Tiere beobachten, so dass die Vögel nicht durch die direkte Anwesenheit des Menschen beunruhigt werden. Rabenvögel verteidigen ihre Brut und fliegen des öfteren Raubsäuger und Menschen an.
Zwei Mauersegler wurden aufgenommen. Laien sollten sie auf keinen Fall füttern. Die Fütterung ist sehr zeitintensiv und erfordert eine hohe Geschicklichkeit. Aufnahme von 4 Zebrafinken. Sie kamen in eine Freivoliere. Ein Wurf Eichhörnchen nahm zur Aufzucht die Eichhörnchenhilfe. Desweiteren bekamen wir noch Anrufe wegen eingefrorener Schwäne, Wildkaninchen auf dem Alex, Igel im Winterschlaf und Abgabe von Zwergkaninchen. Der lustigste Anruf kam wegen eines Hamsters. Der war in einer Zoohandlung gekauft worden. Die Leute hatten sich schon beim Kauf gewundert das er so dick war. Drei Tage danach hat der weibliche Hamster geworfen.
 

Schliefanlagen- grausame Tierquälerei

Schliefanlagen sind in Deutschland gesetzlich erlaubt, müssen aber angemeldet werden. Laut Tierschutzgesetz (§3 Abs.7) ist es verboten, ein Tier an einem anderen lebenden Tier auf Schärfe abzurichten oder ein Tier auf ein anderes Tier zu hetzen (§3 Abs.8) Die "Jägerschaft" verstößt damit gegen das Tierschutzgesetz.
Eine Schliefanlage ist ein künstlicher Nachbau eines Fuchsbaus. Die Hunde der "Jäger" sollen lernen, durch die Gänge des Baus hinter den Füchsen herzuhetzen. Die Füchse fängt man in Lebendfallen. Bevorzugt werden Jungtiere genommen. Sie sind noch unerfahren und sind beim Kampf keine große Gefahr für die Hunde. Beim Nachbau gibt es keinen Ausgang. Über Schieber, Deckel und Gitter entscheidet der "Jäger", wie weit der Fuchs flüchten kann. Ohne sicheren Fluchtweg bedeutet das für den Fuchs Stress, Angst oder den Tod durch Hundebisse. Nach "Saisonende" verlässt kein Fuchs die Anlage lebend.
Weil die Toleranz bei der Bevölkerung gering ist, werden die Anlagen vor der Öffentlichkeit versteckt. Nach einem Gerichtsurteil vom 26.02.1992 existiert in Berlin keine Schliefanlage mehr.

Das Töten der männlichen Küken

In Deutschland werden jährlich 45 Millionen männliche Küken der Legerassen unmittelbar nach dem Schlupf aussortiert, lebendig geschreddert oder vergast. Weil sie bei der Aufzucht kaum Fleisch ansetzen sind sie aus wirtschaftlicher Sicht "wertlos".
Eine Alternative ist die Haehnlein GmbH,  ein Zusammenschluß von 14 Land- wirtschaftsbetrieben in Mecklenburg. Die Küken werden gemeinsam aufgezogen. Die männlichen Küken wachsen in ca. 120 Tagen zu Hähnen heran.
Wissenschaftler arbeiten an einer neu entwickelten Geschlechtsbestimmungs- methode die das Geschlecht des Huhnes bereits im 72 Stunden lang bebrüteten Ei feststellen kann. Das Schmerzemfinden des Embryos beginnt erst mit dem 10. Bruttag.